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Newsletter zum Synodalen Weg
31.08.2020
Der Synodale Weg
Sehr geehrte Damen und Herren,

in wenigen Tagen gehen wir eine weitere Etappe des Synodalen Weges der Kirche in Deutschland. Mit den Regionenkonferenzen des Synodalen Weges unter dem Leitwort „Fünf Orte – ein Weg“ am 4. September 2020 wollen wir – trotz Corona – ein Zeichen der Kontinuität setzen. Wir freuen uns, Ihnen heute die zweite Ausgabe des Newsletters zum Synodalen Weg schicken zu können.

Der Umgang mit der Corona-Pandemie in der Kirche und die Instruktion der römischen Kongregation für den Klerus haben in den vergangenen Wochen vielfältige Diskussionen ausgelöst. Diese Debatten werden selbstverständlich in den Synodalen Weg und hier vor allem in die Arbeit der Synodalforen einfließen. Wir werden den eingeschlagenen Weg fortsetzen. Dazu hat nicht zuletzt Papst Franziskus Bischof Georg Bätzing bei dessen Antrittsbesuch in Rom Ende Juni ermutigt.

Herzlich danken wir Ihnen für Ihre Begleitung des Synodalen Weges. Gleichzeitig laden wir Sie ein, sich weiter zu informieren: Der Newsletter ist eine Ergänzung zu den Informationen, die Sie stets aktuell unter www.synodalerweg.de und auf unserem Facebook- und Twitter-Kanal finden.

Die Sekretäre des Synodalen Weges

Ihr

P. Dr. Hans Langendörfer      Marc Frings

SYNODALER WEG AKTUELL
Fünf Orte – ein Weg
Am 4. September 2020 finden von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr die Regionenkonferenzen des Synodalen Weges in Berlin, Dortmund, Frankfurt am Main, Ludwigshafen und München statt. Sie stehen unter dem Leitwort „Fünf Orte – ein Weg“. Ziel ist es, uns zwischenzeitlich mit den erschwerten Bedingungen zu arrangieren, um den Synodalen Weg engagiert weitergehen zu können und unter den Mitgliedern der Synodalversammlung im Dialog zu bleiben. Bei den Regionenkonferenzen werden die Corona-Pandemie und ihre Bedeutung für den Synodalen Weg ebenso eine Rolle spielen wie eine Befassung mit Texten der Foren „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“ sowie „Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft.“

Das Programm und Textentwürfe, die bei den Regionenkonferenzen diskutiert werden, finden Sie unter www.synodalerweg.de/struktur-und-organisation/regionenkonferenz

Fotos und Berichte von den Regionenkonferenzen finden Sie am 4. September auf der Homepage www.synodalerweg.de und in den sozialen Medien.

After-Work-Talk: MACHT.WORTE
Das Bistum Speyer lädt unmittelbar nach der Regionenkonferenz in Ludwigshafen am 4. September 2020 zu einer digitalen Talkrunde ein. Der After-Work-Talk unter dem Motto „MACHT.WORTE“ stellt die Frage nach Macht und Gewaltenteilung in der Kirche ins Zentrum, ohne die übrigen Fragestellungen des Synodalen Weges oder die Anbindung an den im Bistum Speyer laufenden Visionsprozess Segensorte auszublenden.

Auf dem „Podium“ der digitalen Talkrunde von 19.00 Uhr bis 20.30 Uhr sitzen Weihbischof Otto Georgens (Speyer) und ZdK-Mitglied Theo Wieder, Teilnehmer der Regionenkonferenz. An der Diskussion beteiligen werden sich auch Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 13, die sich in einem Unterrichtsprojekt vorab mit den Fragestellungen des Synodalen Weges auseinandergesetzt haben.

Anmeldung bis zum 30. August 2020 unter: digitalsolutions@hph.kirche.org

Synodalforen
Nach der Veröffentlichung des ersten Newsletters haben mittlerweile alle vier Synodalforen getagt. Als gemeinsame Vorsitzende wurden gewählt:

Forum „Macht und Gewaltenteilung in der Kirche – Gemeinsame Teilnahme und Teilhabe am Sendungsauftrag“: Dr. Claudia Lücking-Michel (Bonn) und Bischof Dr. Franz-Josef Overbeck (Essen)

Forum „Priesterliche Existenz heute“: Stephan Buttgereit (Köln) und Bischof Dr. Felix Genn (Münster)

Forum „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“: Prof. Dr. Dorothea Sattler (Münster) und Bischof Dr. Franz-Josef Bode (Osnabrück).

Forum „Leben in gelingenden Beziehungen – Liebe leben in Sexualität und Partnerschaft“: Birgit Mock (Bonn) und Bischof Dr. Helmut Dieser (Aachen).

Mehr Informationen zu den Synodalforen und deren Mitgliedern
Synodale Fußspuren im Paderborner Dom
Im Paderborner Dom ist eine eigene Kapelle den Anliegen des Bistumsprozesses und des Synodalen Weges gewidmet. Fußspuren auf dem Boden des Doms führen zur Kapelle, in der die Kerze des Synodalen Weges brennt und ein Fürbittbuch ausgelegt ist.

Online-Hearings des BDKJ
Erfolg der vier Online-Hearings des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ): An vier Abenden im Juni und Juli hat eine große Zahl junger Menschen über die Themen der Synodalforen diskutiert. Katharina Norpoth, bisherige Bundesvorsitzende und Mitglied der Synodalversammlung, hält fest: „Das große Interesse, das wir schon erwartet hatten, ist weit übertroffen worden.“ An jeder Veranstaltung konnten junge Menschen mit Verantwortlichen der Synodalforen ins Gespräch kommen. Bei allen Themen wurde deutlich, dass die Beteiligung von Gläubigen ein wichtiger Baustein des Synodalen Weges sein muss. Katharina Norpoth sagt: „In den vergangenen Wochen haben wir deutlich gemacht: Junge Menschen wollen im Synodalen Weg gehört werden! Wir müssen endlich über die Diskussionen, die wir seit Jahren führen, hinauskommen. Der Synodale Weg ist kein Diskussionsformat – aber er braucht Veranstaltungen wie DIGITAL SYNODAL, um seinem Anspruch gerecht werden zu können.“

Hintergründe und Informationen
Fachtagung Gottesdienst und Macht
Am 28./29. Oktober 2020 veranstaltet die Liturgiekommission der Deutschen Bischofskonferenz in der Katholischen Akademie in Bayern eine Fachtagung unter dem Leitwort „Gottesdienst und Macht. Klerikalismus in der Liturgie“. Gemeint sind damit Formen von Machtausübung und Herausstellung des priesterlichen Amtes, wie sie in der Praxis vorkommen, aber auch Asymmetrien und Hierarchien, die durch die liturgischen Ordnungen selbst vorgesehen sind und, in diesem Sinne legitimiert, verschiedene Formen von Klerikalismus befördern können. Das Thema, mit dem sich die Liturgiekommission schon seit Längerem befasst, soll in der öffentlichen Fachtagung und im Kontext des Synodalen Weges vertieft werden.

Programm und Anmeldung
Zwischenbilanz zum Synodalen Weg
Die Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg und der Dies academicus der Theologischen Fakultät der Universität Freiburg nehmen am 9. Dezember 2020 eine Zwischenbilanz des Synodalen Weges vor. „Wo stehen die Gespräche und Überlegungen in den vier Foren? Was kann von diesem kirchenrechtlich nicht normierten Experiment an Synodalität erwartet werden?“, heißt es in der Ankündigung. An der Tagung nehmen u. a. der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Prof. Dr. Thomas Sternberg, Mitglieder aus den Foren und der Beobachter der Französischen Bischofskonferenz beim Synodalen Weg, Bischof Didier Berthet, teil. 

Mehr Informationen
„Gestaltwandel des Priesterlichen“
Die Katholische Akademie Schwerte führt vom 11. bis 12. Februar 2021 eine internationale Fachtagung zum Synodalen Weg durch: „Gestaltwandel des Priesterlichen. Verortung des Leitungsdienstes in einer sich wandelnden Kirche“. Der gegenwärtige Gestaltwandel der Kirche – unter dem Eindruck eines wachsenden Relevanz- und Akzeptanzverlustes – verlangt auch nach einer Neukonfiguration des Priesterlichen. „Wie wird Kirche morgen sein – und in ihr der Leitungsdienst?“, heißt es in der ersten Ankündigung zur Tagung.

Informationen und Anmeldemodalitäten gibt es zum Jahresende unter www.akademie-schwerte.de

Bischof Bätzing bei Papst Franziskus
Am 27. Juni 2020 konnte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, Papst Franziskus über die aktuelle Entwicklung des Synodalen Weges in Deutschland informieren. Bei seinem Antrittsbesuch erläuterte Bischof Bätzing den bisherigen Stand.

„Ich fühle mich durch den intensiven Austausch mit dem Heiligen Vater bestärkt, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Der Papst schätzt dieses Vorhaben, das er eng mit dem von ihm geprägten Begriff der ‚Synodalität‘ verbindet. Mir war es ein Anliegen deutlich zu machen, dass die Kirche in Deutschland diesen Weg geht und sich stets an die Universalkirche gebunden weiß“, erklärte Bischof Bätzing nach der Audienz. „Auf dringende Herausforderungen der Kirche, die von der Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs an Minderjährigen bis hin zu den dramatischen Kirchenaustrittszahlen reichen, müssen wir Antworten finden. Mit seinem Schreiben an das pilgernde Gottesvolk der Kirche in Deutschland im Juni 2019 hat er dazu ermutigt und Hinweise gegeben. Er wird uns auch weiterhin aufmerksam begleiten.“

Papst Franziskus habe daran erinnert, beim Synodalen Weg und dem Handeln der Kirche in Deutschland, die Armen und Alten, die Geflüchteten und Hilfsbedürftigen nicht aus dem Blick zu verlieren.

Weitere Informationen
La Repubblica über den Synodalen Weg in Deutschland
Die italienische Tageszeitung La Repubblica hat sich ausführlich mit den Entwicklungen des Synodalen Weges befasst. In einem Interview von La Repubblica mit dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, hieß es, dass in den vergangenen Monaten die Presse oft davon geschrieben habe, die Kirche in Deutschland wolle bei Reformen vorangehen, die Rom immer noch nicht beginnen will, und ob das so sei.

Bischof Bätzing wird in La Repubblica zitiert: „Wir sind dankbar für das vielfältige Engagement in unseren Gemeinden, Verbänden, auf der diözesanen und bundesweiten Ebene – gerade jetzt in Corona-Zeiten. Als Ortskirche in Deutschland haben wir vor einem Jahr den Synodalen Weg beschlossen, zu dem wir aufgebrochen sind – Bischöfe, Priester und Laien. Wir wollen fragen und suchen, was Gott uns in dieser Zeit zu sagen hat, wie wir unsere Kirche menschennah und lebensdienlich gestalten. Viele Themen drängen, auch in anderen Ländern. Da werden wir mit Überlegungen auch nach Rom gehen. Es wird aber keinen deutschen Sonderweg geben, sondern wir verstehen uns als Teil der Weltkirche so wie Rom uns als Teilkirchen versteht. Beides bedingt einander.“

Kirchenstatistik 2019 veröffentlicht
Die Deutsche Bischofskonferenz hat am 20. Juli 2020 die Arbeitshilfe Katholische Kirche in Deutschland – Zahlen und Fakten 2019/20 (= Arbeitshilfen Nr. 315) mit Daten aus der kirchlichen Statistik herausgegeben, nachdem die Gesamtstatistik bereits am 26. Juni 2020 veröffentlicht worden war. Die Zahlen werden die Diskussionen beim Synodalen Weg mit begleiten. Die Broschüre informiert über Zahlen des Jahres 2019 und aktuelle Entwicklungen bis in das Jahr 2020. Die Eckdaten der (Erz-)Bistümer wurden für die Broschüre aufbereitet. Einordnende Beschreibungen ergänzen das Gesamtbild der katholischen Kirche in Deutschland und zeigen auch, was sie international leistet. Ein Themenschwerpunkt ist der Synodale Weg.

Broschüre herunterladen und ansehen
TERMINE UND VERANSTALTUNGEN
Im Überblick
4. September 2020: „Fünf Orte – ein Weg“ – Regionenkonferenzen des Synodalen Weges in Berlin, Dortmund, Frankfurt am Main, Ludwigshafen und München

22. bis 24. September 2020: Herbst-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda

28. September 2020: Forum „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“

8. Oktober 2020: Forum „Priesterliche Existenz heute“

16./17. Oktober 2020: Forum „Macht und Gewaltenteilung in der Kirche“

13. November 2020: Gemeinsame Konferenz von Mitgliedern des Zentralkomitees der deutschen Katholiken und der Deutschen Bischofskonferenz in Bonn

20./21. November 2020: Digitale Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken

11./12. Dezember 2020: Forum „Leben in gelingenden Beziehungen“

4. bis 6. Februar 2021: Zweite Synodalversammlung in Frankfurt am Main

12. bis 16. Mai 2021: Dritter Ökumenischer Kirchentag in Frankfurt am Main

30. September bis 2. Oktober 2021: Dritte Synodalversammlung in Frankfurt am Main

3. bis 5. Februar 2022: Vierte Synodalversammlung in Frankfurt am Main Regionale Veranstaltungen sind in Verantwortung der (Erz-)Diözesen.

Zu den Terminen
LESEN – INFORMIEREN – MITMACHEN
Zum Lesen
Das Institut für Religionspädagogik der Erzdiözese Freiburg hat ein Themenheft „Synodaler Weg“ erstellt, das am 27. Juli 2020 veröffentlicht wurde. An den rund 100 Seiten haben unter anderen die Professoren Thomas Söding (Bochum), Julia Knop (Erfurt), Klaus Lüdicke (Münster) und Richard Hartmann (Fulda) mitgewirkt. Sie erörtern das Themenfeld Synode/Synodalität/Synodaler Weg aus neutestamentlicher, dogmatischer, kirchenrechtlicher und pastoraltheologischer Sicht. Im zweiten Teil des Heftes werden Unterrichtsideen und -materialien für die Jahrgangsstufen 10 bis 13 vorgestellt, die das Thema didaktisch-methodisch konkretisieren. Es wendet sich an Religionslehrerinnen und -lehrer in den Sekundarstufen I und II sowie Interessierte in der Erwachsenenbildung und Gemeindearbeit.
Das Themenheft kann über die Schulabteilungen der Diözesen sowie über das Institut für Religionspädagogik der Erzdiözese Freiburg unter www.irp-freiburg.de bezogen werden und steht zum kostenlosen Download auf der Internetseite www.rpp-katholisch.de zur Verfügung.

Die Zeitschrift „neue Caritas“ (Ausgabe 12 vom 29. Juni 2020) befasst sich unter dem Motto „Türen öffnen“ schwerpunktmäßig mit dem Synodalen Weg. Dabei geht P. Stefan Kiechle dem Thema „Dienende Macht“ nach, Gerrit Schulte und Prälat Dr. Peter Neher legen den Fokus auf die Caritas und den Synodalen Weg, Renate Jachmann-Willmer beleuchtet die Frauen-Frage als eine Frage der Gerechtigkeit.
Das Heft kann über den Deutschen Caritasverband bezogen werden: www.caritas.de/neue-caritas/aktuelles/neuecaritas

Das Kolpingwerk hat für seine Mitglieder eine umfangreiche Handreichung mit dem Titel „Den Synodalen Weg als Chance nutzen“ entwickelt. Hintergründe zum Synodalen Weg finden sich dort ebenso wie Positionierungen des Kolpingwerks zum Synodalen Weg. Ausführlich werden die vier Synodalforen vorgestellt und Berichte von der ersten Synodalversammlung in Frankfurt am Main gegeben. Rosalia Walter, Geistliche Leiterin des Kolpingwerkes, schreibt im Vorwort: „Das Kolpingwerk Deutschland sieht im Synodalen Weg eine Chance, die es zu nutzen gilt. Mit dieser Handreichung möchten wir die Kolpingsfamilien motivieren und unterstützen, die Themen dieses Weges aufzugreifen und sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Zum Download

Zum Informieren
Aktuelle Informationen zum Synodalen Weg finden Sie unter www.synodalerweg.de und auf den Kanälen der Sozialen Medien: Facebook und Twitter.

Zum Mitmachen
Auf www.synodalerweg.de finden Sie weiterhin ein Fotomosaik aus hunderten Einzelbildern von Menschen, die den Synodalen Weg unterstützen. Bisher haben sich 1.350 Personen beteiligt und tragen so das Anliegen des Synodalen Weges der Kirche in Deutschland mit. Machen Sie mit für eine sichtbare Kirche, laden Sie Ihr Porträtfoto hoch und werden Sie Teil des Synodalen Weges. Jetzt Mitmachen

GEISTLICHER IMPULS
AusKlang
Die Geistlichen Begleiter des Synodalen Weges, Maria Boxberg und P. Bernd Hagenkord SJ, veröffentlichen im Newsletter abwechselnd einen geistlichen Impuls. Im zweiten Newsletter schreibt Maria Boxberg:

Gott „sagte nicht: ‚Du sollst nicht versucht werden, du sollst nicht geplagt werden, du sollst nicht beunruhigt werden‘; aber er sagte: ‚Du wirst nicht überwunden werden‘“. Zu dieser Zuversicht ermutigt uns Juliane von Norwich, eine der großen Frauen des 14. Jahrhunderts in den ‚Offenbarungen der göttlichen Liebe‘.

Das ist kein Traumtanz, sondern Bodenhaftung. Ihre Zusage ist uns schon von Jesaja in Kapitel 43,2f vertraut: „Wenn du durchs Wasser gehst, ich bin bei dir, und durch Ströme, sie werden dich nicht überfluten; wenn du durchs Feuer gehst, wirst du nicht versengt werden, und die Flamme wird dich nicht verbrennen.“ (Jes 43, 2f)

Auch auf dem Synodalen Weg ist uns so manches Versuchung, Plage, Beunruhigung. Allzu oft ist es zum Davonlaufen. Doch auch wenn wir Wasser, Strömen und Feuern nicht entkommen können und es keinen „Aus(senrum)weg“ gibt, die Zusage Gottes trägt: „Du wirst darin nicht umkommen. Mit mir bist Du stärker als alle Bedrohungen.“

Auch wenn uns auf dem Synodalen Weg so viele Meinungen, Enttäuschungen und gespenstisch bedrohliche Positionen bedrängen und auf uns einstürmen, gilt uns diese atemberaubende Zusage Gottes. Jesus ruft uns die Kurzfassung zu: „Hab Mut!“ (Mk 6,50) Eine echte Herausforderung, anzudocken an Julianes Zuversicht: „Alles wird gut sein und alle werden gut sein, und aller Art Dinge wird gut sein.“

     
   
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