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Newsletter zum Synodalen Weg
09.03.2021
Der Synodale Weg
Sehr geehrte Damen und Herren,

noch einmal hat es Corona geschafft: Erneut konnten wir keine Synodalversammlung Anfang Februar 2021 durchführen. Das war schade, aber es war dennoch gut, dass wir ein alternatives Format entwickelt haben und so Begegnung der Synodalen, der Mitwirkenden in den Foren und der Beobachterinnen und Beobachter aus dem Ausland und der Ökumene möglich war. Die Online-Konferenz des Synodalen Weges hat ein breites Echo ausgelöst und großes Interesse geweckt. Das hing sicherlich auch mit der Notwendigkeit zusammen, das so wichtige Thema sexuellen Missbrauchs in den Mittelpunkt zu stellen. Wir haben den Eindruck, es war gut, dass wir und wie wir insgesamt darüber gesprochen, vor allem aber einander zugehört haben: Noch immer klingen die eindringlichen Worte des Sprecherteams des Betroffenenbeirates bei der Deutschen Bischofskonferenz nach. Ihnen müssen wir auch weiterhin Gehör schenken. Und es waren die starken theologischen Debatten, die die Konferenz geprägt haben. Wir sind überzeugt, einen guten Schritt weitergekommen zu sein, um uns dann im Herbst 2021 zu einer Präsenzsitzung der Synodalversammlung zu treffen. Wir wünschen Ihnen im Sinne des Synodalen Weges, Aufbruch und Ausschau zu wagen, eine gute, erfüllte und gesegnete Fastenzeit.

Bischof Dr. Franz-Josef Bode      Karin Kortmann

Vizepräsidenten des Synodalen Weges

SYNODALER WEG AKTUELL
Online-Konferenz des Synodalen Weges
Als Zwischenschritt auf dem Weg zur nächsten Synodalversammlung hat am 4./5. Februar 2021 eine Online-Konferenz des Synodalen Weges stattgefunden. Neben dem Themenbereich sexueller Missbrauch wurde insbesondere an ersten Texten der Foren gearbeitet. Die Präsidenten des Synodalen Weges zogen eine positive Bilanz. Prof. Dr. Thomas Sternberg betonte zum Abschluss, dass es gut gewesen sei, den Anlass des Reformprozesses, die Erschütterung über sexualisierte Gewalt in der Kirche, ausdrücklich zum Thema zu machen. „Diese außerordentliche Versammlung war richtig und wichtig, trotz der Begrenzungen des Formats. Nun müssen wir energisch auf unserem Weg vorankommen. Jetzt sind Debatte und Beschlussfassung möglich und nötig. Die Grundlagen und Positionen sind geklärt. Mit größter Beteiligung aller Synodalen wurden nun konkrete Voten entwickelt.“ Bischof Dr. Georg Bätzing sagte: „Ich bin dankbar für die inhaltlichen Debatten, die wir geführt haben. Wir spüren alle: Es ist hoher Druck da, und ich kann die Unruhe verstehen. Wir haben diesen Weg begonnen und wir werden am Ende Entscheidungen treffen und Beschlüsse fassen. Was mich dabei besonders freut, ist das gute Miteinander von Bischöfen und Laien in sachbezogenen, offenen und persönlich geprägten Diskussionen.“

Weitere Informationen
Präsidium veröffentlicht Erklärung „Transparenz und Verantwortung“
In der Online-Konferenz des Synodalen Weges am 4./5. Februar 2021 war der dringende Wunsch spürbar, die Aufarbeitung von Missbrauch und sexualisierter Gewalt in allen Bistümern zügig voranzubringen und so neues Vertrauen und neue Glaubwürdigkeit zu gewinnen. Dazu hatte das Präsidium des Synodalen Weges zur Konferenz die Erklärung „Transparenz und Verantwortung – Konsequent gegen sexuellen Missbrauch und Gewalt in der Kirche“ veröffentlicht. Darin heißt es: „Die von Missbrauch und Gewalt Betroffenen bitten wir, kritisch auf unseren Weg zu schauen. Wir arbeiten daran, in der Kirche Formen, Strukturen und Haltungen zu entwickeln, die Angriffen gegen die Würde des Menschen vorbeugen und sie verhindern.“

Mehr lesen: Wortlaut der Erklärung
Texte und andere Dokumente der Online-Konferenz
Für die Online-Konferenz wurden mehrere Textentwürfe, die in den thematischen Synodalforen entstanden waren, im Internet bereitgestellt. An diesen Texten wird jetzt weitergearbeitet. Sie finden die Texte hier: www.synodalerweg.de/struktur-und-organisation/online-konferenz. Auf dieser Seite sind auch weitere Textbeiträge zu finden: unter anderem

- die Begrüßungen von Bischof Dr. Georg Bätzing und Prof. Dr. Thomas Sternberg,

- die Statements des Sprecherteams des Betroffenenbeirats bei der Deutschen Bischofskonferenz und

- eine Präsentation von Bischof Dr. Stephan Ackermann zum aktuellen Arbeitsstand in Fragen sexuellen Missbrauchs.

Mitglieder der Synodalversammlung
Wer ist Mitglied der Synodalversammlung? Wer arbeitet in den thematischen Foren mit? Wer sind die Beobachterinnen und Beobachter aus dem Ausland und der Ökumene?

Alle Listen finden Sie stets aktuell unter www.synodalerweg.de/struktur-und-organisation/synodalversammlung.

Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz
Die Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz hat vom 23. bis 25. Februar 2021 über den aktuellen Stand des Synodalen Weges gesprochen. Im Mittelpunkt stand ein Rückblick auf die Online-Konferenz des Synodalen Weges am 4. und 5. Februar 2021. Die Bischofskonferenz hat sich auch ausführlich mit theologischen Einwänden zu einem Text des Forums „Macht und Gewaltenteilung in der Kirche – Gemeinsame Teilnahme und Teilhabe am Sendungsauftrag“ befasst, der bei der Online-Konferenz des Synodalen Weges zur Diskussion vorgelegen hat. Inhaltlich wird dieses Gespräch in den Kommissionen der Deutschen Bischofskonferenz, insbesondere in der Glaubenskommission, fortgesetzt. „In der Debatte wurde deutlich, dass es wichtig ist, Kritik und ergänzende Überlegungen frühzeitig in den Synodalen Weg unter Berücksichtigung des dort vereinbarten Procedere einzubringen“, sagte Bischof Dr. Georg Bätzing zum Abschluss der Beratungen. Das Kapitel „Synodaler Weg“ können Sie im abschließenden Pressebericht von Bischof Bätzing nachlesen.

Mehr lesen: Pressebericht
Instagram-Account der jungen Synodalen
Zwölf junge Synodale des Synodalen Weges haben einen Instagram-Account ins Leben gerufen: @jung_synodal, um „Junge Perspektiven“ zu kommunizieren. Der Kanal verfügt aktuell über 1.200 Abonnenten (Stand: 1. März 2021). In einem der ersten Beiträge stellen drei der Synodalen die Gruppe vor und erklären ihre Anliegen: „die katholische Kirche konstruktiv kritisch mitgestalten“, „junge Perspektiven und Lebensrealitäten junger Menschen in die Synodalversammlung einbringen“, „Transparenz und Beteiligungsmöglichkeiten schaffen – auch für die, die nicht direkt bei der Synodalversammlung beteiligt sind“. In den Highlights findet sich ein Bericht über die Online-Konferenz, die Synodalen zitieren aus den Beratungen und sprechen über Erfahrungen.

BDKJ-Podcast zum Synodalen Weg
Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) ist mit „Kontrovers katholisch – Der BDKJ-Podcast zum Synodalen Weg“ online gegangen. Der Kanal mit verschiedenen Gesprächspartnern ist ab sofort auf unterschiedlichen Plattformen erreichbar.

Mehr unter: Spotify, Apple Podcasts, Podigee, Amazon Music, Google Podcasts und Deezer.

Ordensgemeinschaften: Zeitschrift zum Synodalen Weg
Dem Thema „Konsens finden im Synodalen Weg? Ordensgemeinschaften und geistliche Prozesse“ stellt sich Heft 4/2020 der Zeitschrift Ordenskorrespondenz. Ordensgemeinschaften haben eine lange Tradition der Synodalität. Aus ihr heraus zeigen die Beiträge des Heftes auf, wie synodale Formen der Unterscheidung und Entscheidung die Organisations- und Leitungsformen von Ordensgemeinschaften prägen. Sie verschweigen aber auch nicht, wo synodale Modelle an Grenzen stoßen. Weitere Beiträge gehen auf die Frage ein, wie geistliche Prozesse – denn als solcher versteht sich ja auch der Synodale Weg – gelingen können. Die Autorinnen und Autoren schöpfen dabei aus den Quellen der benediktinischen, dominikanischen, franziskanischen und ignatianischen Tradition.

Bezug des Heftes unter: www.orden.de/ordenskorrespondenz/aktuelle-hefte

Dr. Beate Gilles wird neue Sekretärin des Synodalen Weges
Die Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz hat Dr. Beate Gilles am 23. Februar 2021 zur neuen Generalsekretärin der Deutschen Bischofskonferenz gewählt. Damit übernimmt sie am 1. Juli 2021 automatisch auch das Amt der Sekretärin des Synodalen Weges zusammen mit Marc Frings, der seit dem 1. Januar 2020 Sekretär ist.

Internationale Online-Tagung „Gestaltwandel des Priesterlichen“
300 angemeldete Teilnehmende und 27 Referierende haben an der internationalen Online-Tagung zum Synodalen Weg „Gestaltwandel des Priesterlichen –Verortung des Leitungsdienstes in einer sich wandelnden Kirche“ teilgenommen, die vom 11. bis 12. Februar 2021 stattgefunden hat.

Weitere Informationen
Erinnerung an die Eröffnung der Würzburger Synode vor 50 Jahren
Am 3. Januar 1971 wurde die Würzburger Synode mit einem Gottesdienst eröffnet. In einem Interview zu diesem Anlass äußerte Bischof Dr. Georg Bätzing die Hoffnung, dass der Synodale Weg einiges von der Würzburger Synode lernen könne: „Ich würde mir wünschen, dass wir bei den nächsten Etappen des Synodalen Weges noch stärker eine Relecture der Texte der Würzburger Synode vornehmen, denn da können wir auf viel gut Durchdachtes, wenn auch noch nicht überall Umgesetztes, aufbauen. Und dann ist der besondere Geist von Würzburg der, dass man einander zugehört und auf Augenhöhe gesprochen hat – zwei Aspekte, die ich bei den bisherigen Abschnitten des Synodalen Weges gut verankert sehe. Was mir wichtig ist – und was man bei der Synode vielleicht nicht intensiv genug bedacht hat: Wir sollten und werden Rom bereits im Prozess und nicht erst über die Ergebnisse gut informieren.“

Mehr lesen: Interview
Vatikan bietet synodalen Prozessen Hilfen an
Der neue Generalsekretär der Römischen Bischofssynode, Kardinal Mario Grech, hat eine Kooperation des Vatikans mit den Ortskirchen angeboten, die synodale Prozesse durchführen oder planen. Am 6. Februar 2021 erklärte Kardinal Grech in einem Interview der Vatikanzeitung Osservatore Romano: „Wir verfolgen mit Interesse all diese verschiedenen synodalen Prozesse, die im Gange sind.“ Das Generalsekretariat biete seinen Dienst an, „gemeinsam zu suchen, wie man jenen ‚synodalen Stil‘ fördern und entwickeln kann, den Papst Franziskus sich wünscht, und nach dem viele Gläubige in der ganzen Welt streben“. Anlass des Interviews war die Ernennung zweier Untersekretäre für das Synodensekretariat. Erstmals ernannte der Papst hierfür auch eine Frau, die französische Theologin und Ordensfrau Nathalie Becquart. Mit ihr als Untersekretärin erhält erstmals eine Frau Stimmrecht bei den Vollversammlungen der Bischofssynode. Außerdem wurde der spanische Augustiner Luis Marin de San Martin zum zweiten Untersekretär der Behörde ernannt.

Papst erwartet von Kirche in Italien synodalen Prozess
Papst Franziskus hat bei einer Begegnung mit Katecheten am 30. Januar 2021 die katholische Kirche Italiens zu einem „synodalen Prozess auf nationaler Ebene“ aufgerufen. Dieser müsse „Gemeinde für Gemeinde, Diözese für Diözese“ einbeziehen. Eine wichtige Rolle spielten dabei die Impulse des Nationalkonvents der italienischen Kirche 2015 in Florenz: Dort hatte der Papst davor gewarnt, sich den Herausforderungen der Zeit durch ein Festhalten an überholten Vorstellungen zu entziehen. Die christliche Lehre sei kein geschlossenes System ohne Zweifel und Fragen, sondern lebendig – vor allem aber entwicklungsfähig, betonte er damals. „Nach fünf Jahren muss die italienische Kirche zum Konvent von Florenz zurückkehren“, so Franziskus.

Der Synodale Weg: ein Wegenetz
Nicht nur in Deutschland, sondern in vielen Teilen der katholischen Kirche werden synodale Prozesse aufgenommen. Der Lateinamerikanische Bischofsrat (CELAM) als Zusammenschluss der nationalen Bischofskonferenzen in Süd- und Mittelamerika hat für November 2021 zu einer kirchlichen Versammlung nach Mexiko eingeladen. Diese soll auf dem synodalen Weg (camino sinodal) eine Begegnung des ganzen Volkes Gottes sein. Als Prozess des Zuhörens, wie es auf der Internetseite der Versammlung heißt, sei es wichtig, dass alle Frauen und Männer, die die Kirche Christi in Lateinamerika und der Karibik bilden, beteiligt werden und gemeinsam die Grundlagen für die kommenden Wege der Kirche in der Region schaffen.

Einen Monat früher wird die katholische Kirche in Australien zu einem Plenarkonzil zusammenkommen, dem ersten seit dem Zweiten Vatikanischen Konzil. Das Leitwort lautet „Hören, was der Geist uns sagt“ und führt 280 Delegierte, Laien und Kleriker, zusammen, um anhand thematischer Unterscheidungspapiere den Kurs der Kirche in Australien neu auszurichten. Vor den Hintergründen dieser globalen Entwicklungen, die durch Papst Franziskus gefördert werden, und die der Vatikan zu unterstützen angekündigt hat, betont Prof. Dr. Thomas Sternberg, dass in Deutschland sicher kein Sonderweg gegangen wird, sondern wir in Deutschland Teil eines weltkirchlichen Vorgangs sind.

Weitere Informationen: Internetseite der CELAM
Weitere Informationen: Internetseite Plenarkonzil Australien
Dialog von Katholischer Frauengemeinschaft und U30-Synodalen
Wie blicken junge Katholikinnen auf den Synodalen Weg? Das fragte die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) Ende Februar 2021 bei ihrer Jahrestagung der kfd-Vertreterinnen in den Diözesanräten. Dazu lud sie die U30-Synodalen Viola Kohlberger, Svenja Stumpf und Daniela Ordowski sowie ZdK-Generalsekretär Marc Frings ein. „Ich bin voller Hoffnung, dass wir es schaffen, den Menschen wieder in den Mittelpunkt unseres Denkens und Handelns zu stellen. Um das zu erreichen, müssen wir uns trauen, Kirche komplett neu zu denken und alte Strukturen aufzugeben“, so das Zwischenfazit von Viola Kohlberger. „Freiwillig trete ich nicht aus dieser Kirche aus, ich bleibe und werde für Veränderungen kämpfen“, sagt Svenja Stumpf und ergänzt: „In jeder Diözese gibt es andere Regelungen – wir brauchen klare Linien, die mir als Frau an jedem Ort in Deutschland gleiche Rechte gewähren!“ Marc Frings merkt an: „Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass junge Menschen bereit sind, überholte und wirklichkeitsfremde Strukturen zu reformieren, statt sich von der Institution als solche abzuwenden.“ Aus Sicht der kfd bleibe es unerlässlich, dass es am Ende des Synodalen Weges konkrete Veränderungen geben müsse.

Weitere Informationen
TERMINE UND VERANSTALTUNGEN
Im Überblick
12. März 2021: Synodalforum „Frauen in Diensten und Ämtern in der Kirche“

27. März 2021: Synodalforum „Leben in gelingenden Beziehungen“

31. März 2021: Synodalforum „Macht und Gewaltenteilung in der Kirche“

27. Mai 2021: Synodalforum „Priesterliche Existenz heute“

28. bis 29. Mai 2021: Synodalforum „Leben in gelingenden Beziehungen“

30. September bis 2. Oktober 2021: Zweite Synodalversammlung in Frankfurt am Main

3. bis 5. Februar 2022: Dritte Synodalversammlung in Frankfurt am Main

Regionale Veranstaltungen liegen in der Verantwortung der (Erz-)Diözesen und der katholischen Vereine und Verbände.

Zu den Terminen
LESEN – INFORMIEREN – MITMACHEN
Zum Lesen
Synodaler Weg von Synodalen
In der ersten Etappe des Synodalen Weges bieten Michaela Labudda und Marcus Leitschuh als Herausgeber des Buches „Synodaler Weg – letzte Chance?“ einen Querschnitt von Meinungen und Erfahrungen verschiedener Synodaler. 40 Beiträge sollen „persönliche Fenster und Luken in den Maschinenraum“ des Prozesses aufstoßen. Dabei geht es nicht um die Konflikte zwischen Synodalen, sondern in weiten Teilen um Erläuterungen und Bekenntnisse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Synodalen Weges. Erschienen im Bonifatius Verlag 2021, ISBN: 978-3-89710-873-8.

Der Weg zur Würzburger Synode
Manches in den Vorbereitungen und zum Auftakt des Synodalen Weges erinnert an den Weg zur Würzburger Synode. Diesen Weg hat Dr. Stefan Voges in seiner Dissertation „Konzil, Dialog und Demokratie. Der Weg zur Würzburger Synode 1965 – 1971“ aufgearbeitet. Akteure werden beschrieben und der Essener Katholikentag, der Beschluss zum Statut und die eigentlichen Vorbereitungen werden wissenschaftlich aufgearbeitet. Erschienen im Verlag Ferdinand Schöningh 2015, ISBN 978-3-506-78212-0.

Charismen und Begabungen
150 Frauen erzählen ihre Lebenszeugnisse in dem von Schwester Philippa Rath OSB herausgegebenen Buch „,Weil Gott es so will‘ – Frauen erzählen von ihrer Berufung zur Diakonin und Priesterin“. Es sind Erfahrungen und Hoffnungen, die die Autorinnen aus dem deutschsprachigen Raum schildern. Schwester Philippa Rath ist Mitglied der Synodalversammlung und arbeitet im Forum „Frauen in Diensten und Ämtern der Kirche“ mit. Das Buch ist im Verlag Herder 2021 erschienen, ISBN 978-3-451-39153-8.

Zum Informieren
Aktuelle Informationen zum Synodalen Weg finden Sie unter www.synodalerweg.de und auf den Kanälen der Sozialen Medien: Facebook und Twitter.

Zum Mitmachen
Auf www.synodalerweg.de finden Sie weiterhin ein Fotomosaik aus hunderten Einzelbildern von Menschen, die den Synodalen Weg unterstützen. Bisher haben sich rund 1.450 Personen beteiligt und tragen so das Anliegen des Synodalen Weges der Kirche in Deutschland mit. Machen Sie mit für eine sichtbare Kirche, laden Sie Ihr Porträtfoto hoch und werden Sie Teil des Synodalen Weges.

Jetzt mitmachen
GEISTLICHER IMPULS
AusKlang
Die Geistlichen Begleiter des Synodalen Weges, Maria Boxberg und P. Bernd Hagenkord SJ, veröffentlichen im Newsletter abwechselnd einen geistlichen Impuls. Im fünften Newsletter schreibt Maria Boxberg:

„Jesus hat sein Leben und sein Tun an den Bruchstellen einer verletzten Menschheit platziert: Bruch im desorientierten Menschen, weil er den Sinn seines Lebens verloren hat; Brüche zwischen den Menschen, die sich gegenseitig ausschließen, sich ausnutzen oder zerdrücken; Brüche zwischen den Gläubigen, die sich an die Stelle Gottes setzen, sich gegenseitig verurteilen und sich gegenseitig in die Hölle verdammen. Jesus platziert meine Kirche inmitten dieser Bruchlinien, unbewaffnet und ohne irgendeinen Willen oder ein Mittel zur Macht.“ Pierre Claverie OP (*1938, ermordet 1996 in Algerien)

Wieso wundern wir uns? Das Leben in den Bruchstellen kann beängstigend dynamisch sein, schwankend und unbequem. Wie wirkt sich dieses Leben in uns, unserer Stimmung, unseren Gedanken und in unserem Tun aus? Welche Konsequenzen hat es für unsere Kirche, für das Miteinander des Synodalen Weges, für unser Handeln?

„Das Zeichen des Kreuzes ist für uns der Einigungsvertrag zwischen Gott und dem Menschen und zwischen den Menschen untereinander.“

Wir sind abhängig davon, dass das Kreuz Jesu die Brücke ist – Ostern entgegen.

     
   
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